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Drohnen-Forschung im Fokus

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Um die Marktreife von Drohnenlösungen voranzubringen, fließt viel Aufwand in die Forschung und Entwicklung. Der Web-Talk „Drohnen-Forschung“ stellt drei aktuelle Forschungsprojekte vor.

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Mi. 08.06.22 13:30 - 15:00 Uhr
Veranstaltungssprache
  • Deutsch

Um die Marktreife von Drohnenlösungen voranzubringen, fließt viel Aufwand in die Forschung und Entwicklung. Der Web-Talk „Drohnen-Forschung“ stellt drei aktuelle Forschungsprojekte vor.

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Der Web-Talk „Drohnen-Forschung“ geht in die zweite Runde. Auch diesmal stehen drei spannende Forschungsprojekte mit Drohnenbezug auf der Agenda:

Qualifiziertes, industrietaugliches Mulitcoptersystem aus nachwachsenden Leichtbaumaterialien (HerMes)

Ziel dieses Verbundprojekts der Leichtwerk AG gemeinsam mit den Forschungs- und Entwicklungspartnern Fraunhofer-Institut für Holzforschung Wilhelm-Klauditz-Institut WKI und Jowat SE ist die Entwicklung eines hocheffizienten Multicoptersystems mit verbesserter Nachhaltigkeitsbilanz. Dank effizienter, biobasierter Strukturdesigns sowie modularer Bauweise sollen die neuen Fluggeräte deutlich leichter und günstiger sein als vergleichbare konventionelle Systeme. Neben der Betrachtung der Materialbasis wird das Fluggerät durch eine entsprechende Qualifizierung zudem auch sicherheitskritische und anspruchsvolle Anwendungen mit mittleren Risikobewertungen ermöglichen.

Dr.-Ing. Martin Pietrek, Vorstandsmitglied der Leichtwerk AG, stellt das Projekt vor, für das Leichtwerk luftfahrttechnische Entwicklung des Multicopters und die Koordination des Verbundprojekts übernommen hat.

www.projekt-hermes.de

Autonomous Offshore Drone (AOD)

Ziel des Projekts ist die Konzeptentwicklung für die automatische Inspektion von Offshore-Windenergieanlagen (OWT) mit Hilfe von Drohnen. Während ihres Einsatzes tragen sie ein Sensorpaket an Bord, das eine besondere Art von Infrarotkamera mit spezieller Software umfasst. Diese Sensoren ermöglichen es den Drohnen, strukturelle Schäden an den Rotorblättern unterhalb ihrer sichtbaren Oberfläche zu erkennen und so zu verhindern, dass die Blätter brechen und von der Turbine fallen.

Carlos Castelar, Projektleiter an der Universität zu Lübeck gibt einen Überblick über den aktuellen Projektstand. Zu den Arbeitspaketen der Universität zu Lübeck gehört die Entwicklung eines Drohnen-Prototyps, der Algorithmen auf der Grundlage von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Planung und Ausführung seiner Missionen verwendet.

https://www.ime.uni-luebeck.de/research/autonomous-systems/autonomous-offshore-drone.html

Das „NIGHT FURY“ Konzept

Ein interdisziplinäres studentisches Team an der Universität Erlangen und am Fraunhofer Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB entwickelt gemeinsam im Rahmen des Project Silver innovative elektrische Luftfahrzeuge. Mit dem Prototypen „Night Fury“ hat das Team im Oktober 2020 beim internationalen NFC Wettbewerb – der New Flying Competition in Hamburg – teilgenommen und den ersten Platz belegt.

Tobias Raczok vom Team Evolonic stellt das Projekt und die Forschungsarbeiten vor. Bereits im Vorfeld hat er uns bereits ein Interview gegeben, dass hier nachzulesen ist.

https://nightfury.de/de/startseite/

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