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Wireless Technologien im Maschinen- und Anlagenbau | 1

Plätze frei
Kostenlose Veranstaltung

Die international wettbewerbsfähige Produktion von Maschinen und Anlagen hängt von der digitalen Transformation ab, wodurch die drahtlose Vernetzung von Komponenten, Maschinen und Anlagen zu einem Schlüsselfaktor wird.
Dies ist das erste einer Reihe von Seminaren der AG Wireless Communications for Machines exklusiv für VDMA-Mitglieder, die praktische Unterstützung bei der erfolgreichen Integration drahtloser Kommunikationstechnologien in Produktion und im Produkt bietet.

Plätze frei
Kostenlose Veranstaltung
Di. 11.01.22 09:00 - 12:00 Uhr
Veranstaltungssprache
  • Deutsch

Die international wettbewerbsfähige Produktion von Maschinen und Anlagen hängt von der digitalen Transformation ab, wodurch die drahtlose Vernetzung von Komponenten, Maschinen und Anlagen zu einem Schlüsselfaktor wird.
Dies ist das erste einer Reihe von Seminaren der AG Wireless Communications for Machines exklusiv für VDMA-Mitglieder, die praktische Unterstützung bei der erfolgreichen Integration drahtloser Kommunikationstechnologien in Produktion und im Produkt bietet.

PROGRAMM

Begrüßung der Teilnehmenden und Vorstellung der Arbeitsgemeinschaft Wireless Communications for Machines (AG WCM)
Dr. Miriam Solera, VDMA WCM

Grenzen und Möglichkeiten von Funktechnologien in der Industrie
Frank Burkhardt, Group Manager Industrial Communications, Fraunhofer IIS

Ausgehend von der Fragestellung welche Aufgaben Funk erfüllen soll werden die Grenzen und Möglichkeiten von Funktechnologien beleuchtet. Hiervon ausgehend wird
das Thema Echtzeitkommunikation vertieft betrachtet.

Warum Mesh-Topologien die Datenrate, Flexibilität und Verfügbarkeit industrieller Netzwerke erhöhen
Dr. Mathias Bohge, Geschäftsführer, R3 Solutions GmbH
Thomas Weisshaupt, Head of D-A-CH, Wirepas Oy

Ungeplante Ausfallzeiten sind der Albtraum eines jeden Herstellers. Weltweit führende Industrie- und Automobilzulieferer verstärken darum ihre Bemühungen rund um die Zustandsüberwachung von Maschinen. Aber wie verteilt und vernetzt man ausreichend viele Sensoren, ohne dass die Kosten aus dem Ruder laufen? Erfahren Sie in diesem Fachvortrag, warum Mesh-Topologien eine Unterstützung für IIoT-Projekte sein können.

Wi-Fi 6 – Vorteile, Limits und die Zukunft in der Industrie
Kilian Löser Product Manager for Industrial Wireless LAN, SIEMENS AG

Die Frage ist nicht ob, sondern wie IEEE 802.11ax (alias Wi-Fi 6) und 5G die drahtlose mobile Kommunikation im Industrieumfeld vorantreiben. Speziell Wi-Fi 6 setzt als erster WLAN-Standard nicht mehr vorrangig auf mehr Bandbreite, sondern auf effizientere Nutzung der Frequenzen durch jeden einzelnen Client bei einer wachsenden Teilnehmermenge. Der Standard bietet dafür Funktionen, die es in industrietaugliche Komponenten umzusetzen gilt.

Der Vortrag beinhaltet einen kurzen Abriss zu den Standards, sowie konkrete Performance-Beispiele von WLAN. Abschließend geht es in einem kurzen Ausblick um die Implikationen von Wi-Fi 6 im 6GHz-Band (Wi-Fi 6E).

Industrielle Kommunikation und wie man die Wahrscheinlichkeit der Koexistenz vorhersagt
Dr. Peter Nevermann, Corporate Director Consulting & Business Development, CETECOM GmbH

In unlizenzierten Frequenzbereichen (insbesondere bei 2,4 GHz) gibt es diverse Funktechnologien, welche sich das verfügbare Spektrum teilen müssen. Auch in der Industrie kommen solche Technologien zum Einsatz, z.B. WiFi und Bluetooth, aber auch proprietäre Protokolle. In einem solchen Fall ist es wichtig bewerten zu können, inwieweit sich diese Systeme aus dem Weg gehen können. Ziel des Vortrags ist es, einen Mess- und Bewertungsstandard zur Berechnung der Wahrscheinlichkeit der Koexistenz kurz vorzustellen und auch Ergebnisse von Messungen zu präsentieren. Dabei wird auf die Besonderheiten der produzierenden Industrie eingegangen, die u.a. dadurch gekennzeichnet ist, dass es sehr viele Clients auf engem Raum geben kann, viel störendes Metall sowie der unkontrollierte Betrieb anderer „unbekannter“ Systeme im gleichen oder den benachbarten Frequenzbändern. Das vorgestellte Testverfahren ist dabei kein einfacher Störfestigkeitstest, sondern berücksichtigt konkret die existierenden „collision avoidance“ Methoden. Zusätzlich wird kurz diskutiert, wie man Koexistenzproblemen prinzipiell aus dem Weg gehen kann.

Fragestunde und Diskussion
Alle Teilenehmenden sind herzlich eingeladen Ihre Fragen an die Experten zu stellen. Wir freuen uns auf eine aktive Beteiligung und Diskussion.

Ende der Veranstaltung



Diese Veranstaltung ist exklusiv für Mitglieder des VDMA und der AG WCM. 

Seien Sie dabei!

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